Nach dem Einsetzen eines Brustimplantats spüren manche Frauen plötzlich eine sehr harte Stelle in der Brust. Je nach Ausprägung kann diese Verhärtung starke Spannungsschmerzen verursachen.
Die Diagnose lautet dann nicht selten Kapselfibrose. Wann diese Bindegewebsverhärtung nach einer Brust-OP entsteht, wie man sie erkennt und wann sie wie behandelt werden muss, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Nach dem Einsetzen eines Brustimplantats zum Beispiel im Rahmen einer Brustvergrößerung kann es vorkommen, dass sich um das Implantat herum eine Kollagen-reiche Kapsel aus hartem, körpereigenem Gewebe bildet und das Implantat damit quasi vom Rest des Gewebes abkapselt. Das ist zunächst weder unnatürlich noch besorgniserregend, denn hierbei handelt es sich schlicht um eine normale Abwehrreaktion des Körpers, der den Rest von Fremdkörper abschirmt.
Kritisch und schmerzhaft wird eine Kapselfibrose in der Brust, ob nun einseitig oder beidseitig, jedoch erst dann, wenn sich diese Kapsel extrem verdichtet und stark verhärtet. Die damit anfangs leichte Verhärtung als normale Fremdkörperreaktion des Organismus bzw. des Immunsystems führt nun zu Spannungsschmerzen in den Brüsten (vergleichbar denen eines Muskelkaters) bei bestimmten Bewegungen und auch zu hoher Empfindlichkeit bei Brustberührungen.
Dass sich Bindegewebe in Form einer Kapsel um Fremdkörper legt, ist ganz normal. Solange dieses Gewebe weich und dehnbar ist, verursacht es in der Regel auch keine Schmerzen noch kann es wirklich ertastet werden.
Schmerzhaft wird es erst dann, wenn das erste der verschiedenen Stadien durchläuft.
Natürlich sollten Patientinnen, die über Spannungsschmerzen und erhöhte Berührungsempfindlichkeit in der Brust leiden, sich jederzeit untersuchen lassen, spätestens jedoch dann wenn Anzeichen einer Kapselfibrose in der Brust auftauchen.
Das kann mittels Ultraschall oder auch durch das Abtasten der Brüste durch einen Chirurgen erfolgen.
Bei leichten Schmerzen können Massagen zur Linderung beitragen.
Ebenso finden wiederholte Ultraaschall Einsatz bei der Behandlung noch nicht weit fortgeschrittener Kapselfibrosen nach einer Brust-OP.
Sind die Schmerzen stark, kann ein endoskopischer, minimal-invasiver Fibrosenschnitt als Behandlung Erfolg versprechen. Hierbei durchtrennt der Chirurg die verhärtete Gewebekapsel an einer oder auch an mehreren Stellen. Die Spannung und der Druck auf das Implantat lassen dadurch nach, wodurch das Implantat wieder mehr Raum bekommt.
Je nach Ausprägung der Verhärtung und spätestens dann, wenn sich die Brust verformt, kann es letztlich auch erforderlich sein, das Brustimplantat auszutauschen.
Ganz auszuschließen ist eine Gewebeverhärtung in der Brust nach dem Einsetzen eines oder zwei Implantaten leider nicht. Jedoch lassen sich die Risiken bereits bei der Auswahl der Implantate wie auch beim eigentlichen chirurgischen Eingriff erheblich senken.
Dazu gehören sterile, berührungsarme und schonendere Operationstechniken. Diese vermeiden unnötige Gewebeverletzungen, verringern Blutungen während der Brust-OP und minimieren damit die Eintrittsschwellen für Bakterien, die wiederum zu Infektionen führen.
Auch kann es zumindest bei einem Implantatwechsel nach einer Kapselfibrose vorbeugend wirken, wenn das neue Implantat statt wie zuvor über den Brustmuskel nun dahinter (submuskulär) eigesetzt wird.
Mitunter hilft es zudem, anstelle von texturierten Implantaten eher glatte Brustimplantate einzusetzen
Nein, leider nicht. Das Risiko, dass eine Kapselfibrose auch nach dem Austauschen des Implantats oder nach anderen Therapien wieder auftritt, besteht leider auch dann. Es sinkt jedoch, je genauer oben angeführte Maßnahmen umgesetzt werden.
Gerade dann, wenn aufgrund einer fortgeschrittenen Kapselfibrose nur noch der Wechsel des Implantats Abhilfe schaffen kann, können für diese Nachbehandlung einer Brustvergrößerung entsprechende Kosten entstehen.
Um diese nicht oder zumindest nicht vollständig tragen zu müssen, lohnt sich der Vergleich von entsprechenden Zusatzversicherungen die infolge ästhetisch-kosmetischer Behandlungen entstehende Kosten abdecken
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